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Effiziente Abwasseraufbereitung mit Mixinline statischen Mischern

Hormone, Psychopharmaka und Antibiotika landen täglich in unserem Abwasser

Statische Mischer spielen in Kläranlagen mit 4. Reinigungsstufe eine wichtige Rolle, weil sie Chemikalien für die Spurenstoffentfernung (z. B. Ozon, Aktivkohle-Suspensionen oder Flockungsmittel) schnell, homogen und energiearm einmischen. Sie verbessern die Reaktionsbedingungen und erhöhen die Reinigungsleistung der vierten Stufe, die speziell auf Mikroschadstoffe abzielt.

Die vierte Reinigungsstufe dient der Eliminierung von Mikroschadstoffen wie Arzneimittelrückständen, Pestiziden, Kosmetika oder Industriechemikalien. Diese Stoffe liegen in Nano- bis Mikrogramm pro Liter vor, können aber trotz geringer Konzentration ökologische Schäden verursachen. Statische Mischer werden in mehreren Prozessschritten eingesetzt.


Warum statische Mischer in der Abwasseraufbereitung unverzichtbar sind

MIXINLINE Mischer spielen eine zentrale Rolle in der modernen Abwasseraufbereitung, weil sie Chemikalien effizient einmischen, Prozesse stabilisieren und Betriebskosten senken. Sie ermöglichen eine präzise Dosierung, verbessern Flockungs- und Fällungsprozesse und arbeiten komplett ohne bewegliche Teile – ideal für kommunale und industrielle Kläranlagen.


Typische Einsatzorte

  • Ozondosierung (GESys) mehr
    Effiziente Einmischung von Ozon in Abwasser zur Mikroschadstoffeliminierung
  • pH‑Korrektur vor/nach der Ozonung mehr
    Zur Stabilisierung der Prozesse bei der Ozonung
  • PAK (Pulveraktivkohle) Einmischung mehr
    Zur einheitlichen Verteilung für maximale Adsorption von Schadstoffen
  • Einmischung von Wasserstoffperoxid mehr
    Zur Restozonvernichtung
  • Dosierung Natriumbisulfit mehr
    Als Reduktionsmittel
  • Fäll- und Flockungsmitteldosierung mehr
    Zur Flockung vor Filtern oder Sedimentationsstufen

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Ozondosierung (GESys)

Effiziente Einmischung von Ozon in Abwasser zur Mikroschadstoffeliminierung

Die Ozonierung zählt zu den leistungsstärksten Verfahren der 4. Reinigungsstufe in kommunalen und industriellen Kläranlagen. Sie entfernt zuverlässig Arzneimittelrückstände, Pestizide, Hormone und weitere Mikroschadstoffe, die in konventionellen Reinigungsstufen kaum abgebaut werden.Ozon (O₃) ist ein extrem starkes Oxidationsmittel und reagiert schnell mit organischen Verbindungen – ohne schädliche Rückstände zu hinterlassen.
Die Ozonerzeugung erfolgt in der Regel vor Ort mittels Koronaentladung unter Verwendung von reinem Sauerstoff oder Umgebungsluft. Typische Ozonkonzentrationen im Begasungsgas liegen bei 5–15% Ozon.
Das Ozon wird über Injektoren in das zuvor gereinigte Abwasser eingetragen und anschließend durch einen Mixinline‑statischen Mischer homogen verteilt.

Ziel ist es, eine maximale Gas‑Flüssig‑Austauschfläche zu erzeugen. Dies gewährleistet einen optimalen Gaseintrag und damit eine effiziente Oxidation der Mikroschadstoffe.

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pH‑Korrektur vor/nach der Ozonung

Zur Stabilisierung der Prozesse bei der Ozonbehandlung

Die Reaktionsgeschwindigkeit von Ozon ist stark pH‑abhängig. Daher kann es notwendig sein, das Abwasser vor oder nach der Ozonierung auf einen definierten pH‑Wert einzustellen. Durch die Dosierung von Natriumhydroxid (NaOH) oder Schwefelsäure (H₂SO₄) über einen Mixinline‑statischen Mischer erfolgt die Neutralisation sofort und homogen.

Das Ergebnis: stabile Prozessbedingungen, eine konstante Oxidationsleistung und eine optimierte Spurenstoffentfernung.

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PAK Einmischung (Pulveraktivkohle)

Für eine gleichmäßige Verteilung und maximale Adsorptionsleistung

Bei PAK‑Verfahren ist eine homogene Verteilung der Aktivkohle entscheidend für die Adsorption von Mikroschadstoffen. Mixinline‑statische Mischer sorgen für:

  • sofortige und vollständige Durchmischung der PAK‑Suspension
  • ein gleichmäßiges Konzentrationsprofil im Kontaktreaktor
  • reduzierte PAK‑Verluste
  • höhere Adsorptions- und Reinigungsleistung

Eine präzise PAK‑Einmischung ist ein zentraler Erfolgsfaktor der 4. Reinigungsstufe.

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Einmischung von Wasserstoffperoxid (H₂O₂)

Zur Restozonvernichtung

Nach der Ozonierung kann Restozon im Abwasser verbleiben. Durch die Dosierung von Wasserstoffperoxid über einen statischen Mischer wird das Restozon chemisch abgebaut. Die schnelle und vollständige Vermischung sorgt für:

  • sichere Ozonvernichtung
  • Schutz nachfolgender Reinigungsstufen
  • Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte

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Dosierung von Natriumbisulfit (NaHSO3)

Als Reduktionsmittel für oxidative Reststoffe

Natriumbisulfit wird eingesetzt, um oxidative Reststoffe im Abwasser zu reduzieren. Ein statischer Mischer gewährleistet:

  • sofortige Reaktion
  • vollständige Reduktion
  • stabile Ablaufwerte

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Fäll- und Flockungsmitteldosierung

Für optimale Flockenbildung vor Filtern oder Sedimentationsstufen

Vor Filtern oder Sedimentationsstufen werden häufig Eisenchlorid, Aluminiumsalze oder Polymere zudosiert. Mixinline‑statische Mischer bieten hier entscheidende Vorteile:

  • sofortige und vollständige Reaktion
  • reduzierte Chemikalienmengen
  • stabile und robuste Flockenbildung
  • verbesserte Filtrations- und Abscheideleistung